Ernst Leberecht Wagner | Erster Vertreter der Pathologischen Histologie an der Universität Leipzig

„Nonnulla de aneurysmate dissecante, adjecto hujus morbi casu novu.“ [wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa] Vorlesungen an der Universität Leipzig Von 1848 bis 1852 studierte Ernst Leberecht Wagner (12.03.1829 in Dehlitz a. d. Saale – 10.02.1888, Leipzig) Medizin in Leipzig, Prag und Wien. 1855 dann die Habilitation für Pathologische Anatomie an der Universität Leipzig, vorher 1852 die  Promotion […]

wagner„Nonnulla de aneurysmate dissecante, adjecto hujus morbi casu novu.“

[wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa] Vorlesungen an der Universität Leipzig

Leberecht_Wagner

Von 1848 bis 1852 studierte Ernst Leberecht Wagner (12.03.1829 in Dehlitz a. d. Saale – 10.02.1888, Leipzig) Medizin in Leipzig, Prag und Wien. 1855 dann die Habilitation für Pathologische Anatomie an der Universität Leipzig, vorher 1852 die  Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig, Titel der Arbeit war: „Nonnulla de aneurysmate dissecante, adjecto hujus morbi casu novu.“ Von 1860 bis 1878 redigierte Ernst Leberecht Wagner das „Archiv für Heilkunde“. Von 1867 bis 1877 war Wagner Prosektor im Jakobshospital und Konservator der pathologisch-anatomischen Sammlung, dann ab 1877 Direktor der Medizinischen Klinik. Es erfolgte die Ernennung zum Königlich Sächsischen Geheimen Medizinalrat, zum Ritter des Königlich Sächsischen Civilverdienstordens.

Ernst Leberecht Wagner war  der Schwiegervater des Leipziger Universitätsprofessors Hermann Lenhartz. Er war erster Vertreter der Pathologischen Histologie an der Universität Leipzig und ist der Entdecker der Fettembolie in den Lungengefäßen, nach ihm ist die Krankheit des Colloid-Milium benannt.

Handbuch der allgemeinen Pathologie, Leipzig 1862.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 1855 bis 1860 war Wagner  Privatdozent für Pathologische Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1860-1862 Professor für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Von  1862 bis 1877 war Ernst Leberecht Wagner Professor für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, 1869 Einrichtung des Lehrstuhls für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Universität Leipzig, erster Ordinarius wird Ernst Leberecht Wagner,  1888 Professor für Spezielle Pathologie und Therapie an der Medizinische Fakultät der Universität Leipzig. 

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Literatur:

Gebärmutterkrebs, Leipzig 1858.

(mit P. Uhle) Handbuch der allgemeinen Pathologie, Leipzig 1862.

Die Fettmetamorphose des Herzfleisches, Leipzig 1864.

Das tuberkelähnliche Lymphadenom, Leipzig 1871.

Beitrage zur pathologischen Anatomie und klinischen Medizin. Ernst Leberecht Wagner zum 20. Dezember 1887, dem 25jährigen Gedenktage seiner Ernennung zum ordentlichen Professor, gewidmet von seinen Schülern, Leipzig 1887.

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