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Universitätsgeschichte

Historische Studentenstatistik| Einführung von „Sollbüchern“ als Personalverzeichnisse ab dem Wintersemester 1932/33

Immatrikulationen und Promotionen an der Universität Leipzig zwischen 1930 und 1950 Seit der Universitätsgründung von 1409 bis zum Jahre 1930 hatten sich mehr als 300.000 Studenten an der Universität Leipzig immatrikulieren lassen. Gut 38.000 Personen hatten zudem bis 1930 einen Magister- oder Doktortitel an der Universität Leipzig erworben. … Die Matrikelbücher der Universität Leipzig enden im […]

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Alumni & Professoren

Carl Friedrich Hindenburg, Mathematiker und Physiker | Alumnus, Professor und Rektor der Universität Leipzig

Carl Friedrich Hindenburg (13. Juli 1741 in Dresden – 17. März 1808 in Leipzig), war ein bedeutendender Mathematiker des 18. Jahrhunderts, Professor der Philosophie und Physik. Seine Werke erscheinen heute als Neuauflage. Hindenburg war der Sohn eines gebildeten Dresdner Großhändlers. Er wurde von einem Privatlehrer unterrichtet. 1757 ging er an die Universität Leipzig und belegte Kurse in Medizin, […]

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Erster Weltkrieg

Vermisst im Ersten Weltkrieg

Studenten der Universität Leipzig  Vermisst im Ersten Weltkrieg Nachstehende Dokumente, Vermisstenanzeigen der Familie, Schriftverkehr mit der Universität und das Ende des Studentenlebens durch das schwarze Kreuz in der Quästur stehend stellvertretend für die insgesamt 1396 gefallenen Studenten der Universität Leipzig. 1923 weihte die Universität das Gefallenendenkmal für die Opfer (Rede von Rektor Georg Steinhoff). Vermisst […]

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Allgemein

Depromotion nach Ausbürgerung

Von der Universität Leipzig wurden in den Jahren seit 1937 bis 1944 aus politischen oder ideologischen Gründen akademische Grade nachträglich entzogen. Als Grundlage dafür diente das “Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14.07.1933″, mit dem man den Emigranten die Aberkennung ihrer deutschen Staatsbürgerschaft androhte. Dies hatte auch Auswirkungen auf […]

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Allgemein

Erläuterung zum Verfahren der Aberkennungen akademischer Grade im Nationalsozialismus, Leipzig: 1937 bis 1944

Mit dem “Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14.07.1933″ wurde allen Emigranten die Aberkennung ihrer deutschen Staatsbürgerschaft angedroht. Tatsächlich wurden in den nächsten Jahren mehrere tausend Ausbürgerungsverfahren durchgeführt. Als Nebenstrafe der Ausbürgerung wurde im Gesetz der Verlust aller bürgerlichen Ehrenrechte festgelegt. Die Namen der Ausgebürgerten wurden dann im […]

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Universitätsgeschichte

Aus der Geschichte || Grobe Riten und Grünschnäbel

Grobe Riten und Grünschnäbel Bei der Deposition wurde der frisch immatrikulierte Student einem Initationsritual unterworfen. Dem Beanus (nach dem französ. „bejaune“ = Grünschnabel“) wollte man Faulheit, Dummheit und Nichtsnutzigkeit „austreiben“, und er sollte zu einem nützlichen Mitglied der akademischen Gemeinschaft werden. Mit der Zange wurde der Bacchantenzahn gezogen, mit dem Beil entfernte man die Hörner […]

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Universitätsgeschichte

Rektoren der Universität |Hoch geehrt und viel getadelt | Die Leipziger Universitätsrektoren und ihr Amt bis 1933.

Im Dezember 1409 wählten die im Leipziger Thomaskloster versammelten Magister und Doktoren erstmals aus ihrer Mitte heraus ein Oberhaupt der Universität. Für ein Semester gewählt, hatte der rector magnificus den Universitätsschatz zu hüten, Streitigkeiten zu schlichten und Recht zu sprechen, neue Studenten wie Lehrkräfte auf die Satzungen der Universität zu verpflichten sowie die akademische Korporation […]

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Studentischer Widerstand Universitätsgeschichte

Ehrenbuch der Universität Leipzig

In diesem Ehrenbuch wird an Studenten und Angehörige der Universität Leipzig erinnert, die in der Zeit der beiden deutschen Diktaturen verfolgt wurden, ihr Eintreten für Demokratie und Menschenrechte mit dem Leben bezahlt haben oder eingekerkert worden sind. Es soll Gedenken und Erinnerung wachhalten und zugleich Mahnung für die Nachfolgenden sein.