Alumni der Universität | Mächtiger und prachtvoller Bischof im Heiligen Römischen Reich | Thilo von Trotha

Mächtiger und prachtvoller Bischof im Heiligen Römischen Reich 48 Jahre war Thilo von Trotha ein machtvoller, entschlossener, energischer Bischof in Merseburg, er regierte von 1466 bis 1514 das Bistum Merseburg, das kleinste der kirchlichen Territorien Mitteldeutschlands.  Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde er am 17.8.1443 in Krosigk. Hochbetagt starb er in seinem siebzigsten Lebensjahr am 5. März 1514. Seine Ruhestatt […]

Mächtiger und prachtvoller Bischof im Heiligen Römischen Reich

48 Jahre war Thilo von Trotha ein machtvoller, entschlossener, energischer Bischof in Merseburg, er regierte von 1466 bis 1514 das Bistum Merseburg, das kleinste der kirchlichen Territorien Mitteldeutschlands.  Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde er am 17.8.1443 in Krosigk. Hochbetagt starb er in seinem siebzigsten Lebensjahr am 5. März 1514. Seine Ruhestatt hat er in der von ihm neu hergerichteten Bischofskapelle des Domes in einer metallenen Tumba. Thilo von Trotha war Student an der Universität Leipzig, später ihr Förderer und Kanzler. Schon mit 20 Jahren wird er Dompropst. Nachstehend zeigen wir seinen eindrucksvollen Matrikeleintrag und Details daraus. Der Rabe mit dem Goldenen Ring als sein Wahrzeichen wurde weltberühmt.

Wie kommt der Rabe in das Wappen | Der Ring im Rabennest

Einst soll er seinen Bischofsring vermisst haben und daraufhin, vorschnell urteilend, seinen Diener Johann hinrichten lassen. Später fand man den Ring im Nest eines Raben. Thilo von Trotha verewigte zur immerwährenden Mahnung einen Raben mit einem goldenen Ring im Schnabel in seinem Wappen, auf ewige Zeiten  soll ein Rabe im Merseburger Schloss gefangen sein. [wc_spacing size=“40px“]

Abbildung: Matrikelbuch der Universität Leipzig ,„Tilemannus de Trotha“

Matrikel Thilo von Trotha

 

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Abbildungen: Details, Matrikelbuch der Universität Leipzig ,„Tilemannus de Trota“

Literatur und Links:

[wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa]Markus Cottin: Der Merseburger Bischof Thilo von Trotha – Facetten seiner geistlichen Karriere (1448 – 1514), S. 37, 52, in: Thilo von Trotha, Merseburgs legendärer Kirchenfürst, Schriftenreihe der Vereinigte Domstifter zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatstifts zu Zeitz, Band 7, Michael Imhof Verlag 2014

[wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa]Merseburg 2014

[wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa] Vereinigte Domstifter

[wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa][wc_fa icon=“long-arrow-right“ margin_left=““ margin_right=““][/wc_fa]Dom zu Merseburg

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